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Telefonieren über das Internet - eine interessante Sache!

Sprache über das Internet (Voice over IP), kurz VoIP, die Telefonie der Zukunft, mit der unter Verwendung einer Webcam auch Videotelefonie realisiert wird.


VoIP hat gute Chancen, die Festnetztelefonie abzulösen. Durch schnellere Übertragungsraten und Breitbandanschlüsse kommen immer mehr Anbieter mit neuen Angeboten auf den Markt.

Was genau ist diese neue Technik und welches Potenzial hat sie? Alte Branchenhasen philosophieren darüber, ob es sich um eine Revolution oder Evolution auf dem Kommunikationsmarkt handelt. Viele potentielle Nutzer hingegen wissen noch kaum, worum genau es dabei geht.

Zum Ersten: Wirtschaftlichkeit durch sparsame Sprachübertragung

Internet-Telefonie meint eine Technik der Sprachübertragung in Echtzeit über eine Datenleitung. Statt analoger Signale wie bei der herkömmlichen Festnetz-Telefonie werden dabei die akustischen Informationen in digitale Datenpakete gewandelt und über den Internet-Anschluss gesandt. Die Vermittlung wird flexibler und es wird weniger Leitungskapazität gebraucht, weil die Daten komprimiert werden.

Zum Zweiten: Gespräche häppchenweise

Im normalen Festnetz muss für jedes Telefonat eine separate Verbindung aufgebaut und für die komplette Gesprächsdauer fest reserviert werden, gleich ob viel geredet oder lange geschwiegen wird.

VoIP ist da sparsamer und vielseitiger. Dieselbe Leitung kann neben den kleinen Datenpaketen des einen Gesprächs noch weitere Gespräche oder auch andere Daten transportieren. Beispielsweise Mails, Web-Inhalte oder was sich sonst noch in kleine IP-Pakete packen lässt. Dank der steigenden Bandbreiten ist inzwischen auch die Übertragungsqualität gut. Die in IP-Netzen mögliche Zeitverzögerung war früher für Telefon-Gespräche oft problematisch. Teilweise entstand Schall und manchmal fehlten sogar Übertragungsteile. Das Session Initiation Protocol (SIP), bei VoIP-Diensten im Einsatz, basiert auf dem Internetprotokoll und minimiert diese Verzögerung auf ein akzeptables Maß.

Zum Dritten: Telefon bleibt Telefon

Die Technik in der VoIP-Entwicklung hat zu Geräten geführt, die dem Komfort eines "normalen" Telefons in nichts nachstehen. So ermöglichen spezielle Router die weitere Nutzung analoger oder ISDN-Geräte. Daneben gibt es IP-Telefonmodelle für die direkte Nutzung an der Internetleitung, wie auch Telefonsoftware für den PC mit der über USB-Headset oder Telefon der PC als VoIP Telefon genutzt werden kann. Darüber hinaus bieten viele Provider ihren Kunden inzwischen eine richtige Festnetznummer an, mit der sie überall erreichbar sind und extra Services, die einem ISDN-Anschluss in nichts nachstehen.

Voraussetzungen: Ein VoIP-Provider (meist DSL-Anschluß erforderlich), eine VoIP-Box, an der analoge Telefone, ein ISDN-Telefon oder eine ISDN-Telefonanlage angeschlossen werden kann. Einige dieser Boxen kommunizieren auch mit mobilen Stationen. Ein ständig eingeschalteter Rechner ist bei dieser Lösung nicht erforderlich, höchstens einmal zur Konfiguration.

Oder ein Rechner mit Soundkarte / Soundhardware am Motherboard, am besten ein Headset mit Kopfhörer und Mikrofon  - geringste Störungen - alternativ Lautsprecher und Mikrofon. Es gibt auch drahtlose Headsets, die mit einem kleinen Sender/Empfänger an einen USB-Anschluß gesteckt werden. 

Außer einem Partner, der genau wie Sie mit dem Internet verbunden ist und seinen Rechner für Internet-Telefonie eingerichtet hat, steht der Sprach-Kommunikation während Sie surfen nicht mehr viel im Weg. Es ist dabei gleichgültig, ob der Partner im selben Ort wohnt oder irgendwo in Übersee - Telefonverkehr über das Internet ist überall gleich billig, weil nur die Verbindungskosten mit dem Internet anfallen. Auch das Anrufen eines Gesprächspartners, der nur ein normales Telefon oder Handy hat, ist möglich. Dafür fallen dann aber Gebühren an, die dann von einem elektronischen Guthaben abgezogen werden.

Technisches: Bei konventioneller Telefonie steht eine Leitung immer nur einem telefonischen Dienst wie z. B. Sprach- oder Faxübertragung etc. zur Verfügung. Die Kommunikation erfolgt leitungsvermittelt. Anders bei der Internet-Telefonie VoIP (voice over internet protocol) zu deutsch Sprache über IP-Protokoll. Hierbei teilen sich Sprache und Daten die Verbindung. Die zur Verfügung stehende Kapazität wird nach Bedarf aufgeteilt. Wird Sprache über ein IP-Netzwerk übertragen, so hat diese Priorität vor den Datenpaketen. Die Daten werden nur dann übertragen, wenn noch genügend Bandbreite (Platz) für eine qualitativ gute Telefonverbindung vorhanden ist, ansonsten werden sie kurzfristig geparkt.

Beachten Sie bitte: Telefonieren über das Internet parallel zum Surfen kostet keine extra Gebühren.

Haben Sie bis hierhin gelesen, sind Sie vermutlich interessiert, das Ganze zumindest  einmal auszuprobieren. Das weltweit am meisten verbreitete Programm ist Skype. Die Benutzung des Programms ist kostenlos, hier ist der Download der Freeware unter www.skype.com/download.html .

Sie müssen sich kostenlos registrieren und dafür einen frei gewählten Benutzer-Namen und eine gültige E-Mail-Adresse eingeben. Ihr Name und Ihr Status (On- oder Offline) wird Ihren Kontakten gezeigt, genauso wie auch Sie im Statusfenster des Programms sehen können, welcher Ihrer Kontakte zur Zeit online sind, also bereit mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Viel Spaß damit!

 

Nun zur Einrichtung. Falls Skype nicht auf Anhieb funktioniert, muss die einwandfreie Funktion der Sound-Hardware sichergestellt werden. 

Klicken Sie Start -> Systemsteuerung -> Eigenschaften von Sounds und Audiogeräte, und kontrollieren/wählen Sie unter den Reitern Audio und Stimme Ihre Soundhardware. Wenn Sie Änderungen durchführen, klicken Sie bitte auf "Übernehmen".

Unter dem Reiter Lautstärke von Sounds und Audiogeräte wählen  Sie Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen -> Übernehmen, dann klicken Sie bei Lautsprechereinstellungen "Erweitert" und wählen Ihr Lautsprechersetup aus - Stereoköpfhörer oder Desktop Lautsprecher ... -> Übernehmen

Kehren Sie zu Eigenschaften von Sounds und Audiogeräte -> Lautstärke zurück und klicken bei Gerätelautstärke auf Erweitert. Sie bekommen die zur Anzeige ausgewählten Wiedergaberegler angezeigt. Stellen Sie sicher, dass hier bei Microphone "Ton aus" angehakt ist.

 

Sollten sie keinen Mikrofon-Regler für die Wiedergabe sehen, schalten sie dessen Anzeige ein, indem Sie unter Optionen  -> Eigenschaften das Mikrofon anhaken ->OK Wiederholen Sie denselben Vorgang für den Mikrofon Aufnahmeregler indem Sie Aufnahme auswählen -> OK

Sie sollten jetzt die Aufnahmeregler sehen und dort Auswählen beim Mikrofon-Regler anhaken.

Sofern Ihre Sound-Hardware die Funktion unterstützt, wird darunter eine Schaltfläche "Erweitert" gezeigt, mit der Sie "Erweiterte Einstellungen für Microphone" öffnen können.

Kehren Sie nun wieder zum Reiter Stimme von Eigenschaften von Sounds und Audiogeräte zurück und klicken den Button "Hardware testen", um den Erfolg Ihrer Einstellungen zu kontrollieren. Folgen Sie bitte den Anweisungen der mehrstufigen Testreihe. Sollten Sie speziell beim Lautsprechertest keinen Ausschlag am Regler sehen und auch nichts hören, experimentieren Sie bitte ohne an den Anschlüssen etwas umzustecken mit einem anderen Lautsprecher-Setup unter "Erweiterte Audioeinstellungen" (anstelle von Stereokofhörer z.B. Desktop-Lautsprecher). Ihr Computer hat unter Umständen eine andere Auffassung als Sie, was das Lautsprecher-Setup betrifft und auf welche Buchse dafür der Line-Ausgang (Kopfhörer oder Lautsprecher) zu schalten ist.

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