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Checkliste zur Erstellung eigener HTML-Seiten
Schritt für Schritt zu den eigenen
HTML-Seiten.
- Chef/Chefin der Organisation fragen!
Es nützt nichts, wenn Sie sich viel Mühe machen, um die Seiten bei uns
möglichst rasch Online zu stellen und dann von "oben" zurückgepfiffen
werden. Vielfach muss hier immer noch echte Überzeugungsarbeit geleistet
werden.
Tja, das soll auch vorkommen... That's life!
- Information besorgen
Ein sehr wichtiger Teil, wenn nicht gar der wichtigste: Ihre Seiten sind nur
so gut, wie die zugrunde liegenden Informationen.
Ihr Layout mag noch so gut gestaltet sein, wenn die
Information nicht stimmt, sind die Seiten nur zu
einem Schattendasein verurteilt.
Hierzu benötigt man eine möglichst gute Vorbereitung, in die möglichst
großer Aufwand gesteckt werden muss und die ein wenig an redaktionelle Arbeit
erinnert.
Copyright?
- Bevor Sie anfangen Informationen zu sammeln, sollten
Sie das Copyright auf die Informationen (Wort und Bild)
abklären.
Hilft das nicht, kann die umgekehrte Vorgehensweise evtl.
weiterhelfen. Wenn die Verantwortlichen sehen, dass die Seiten
echt gut sind, werden sie manchmal weich. Benutzen Sie diese
Argumentation aber bloß nicht!!! :-)
Was braucht man alles?
- Grundlegende Ziele. Welche Information will ich darstellen.
Siehe hierzu auch welche Inhalte
Ihre Seiten enthalten sollten.
- Sich über die Zusammenhänge informieren oder informieren lassen,
z.B. wer innerhalb der Organisation die Information an die Presse
weiterleitet, wie die Daten am einfachsten konvertiert werden können.
- Texte - möglichst fix und fertig auf Disketten.
- Absprache der darzustellenden Informationssachverhalte mit
den jeweiligen Fachleuten (insbesondere rechtliche Probleme).
- Bildmaterial besorgen und digital aufbereiten (z.B. Kompression).
Was braucht man NICHT?
- Es ist sinnlos sich vorab allzu große Gedanken über die Struktur,
Unterverzeichnisse und so weiter zu machen, wenn die obigen
Punkte noch nicht abgeklärt wurden.
So manche Initiative versickerte
im Sand, weil man sich in Endlosdiskussionen über die darzustellenden
Inhalte verhedderte, ohne diese Informationen zu haben.
- Koordinieren Sie ihre Arbeit mit anderen
Wenn Ihr Verband/Organisation (etc.) einem übergeordnetem
Dachverband angehört,
dann sprechen Sie doch mal mit den dortigen
Leuten. Durch eine gemeinsame Aktion zur Präsentation im Internet
kann man viel Arbeit und damit Zeit sparen.
- Ein "Grundlayout" erstellen (Styleguide)
Hiermit meinen wir das grundsätzliche Aussehen Ihrer Seiten und
die Logik, also wie man die Seiten durchforsten kann.
Hier können Sie sich an den vielen Millionen Web-Seiten im Internet
orientieren. Sie sind keinesfalls an das Würzburg Online-Layout gezwungen,
im Gegenteil: Uns ist es lieber, Sie zeigen eigenen Stil.
Sie sollten natürlich Ihr "Publikum" dabei im Auge behalten.
Hier spielt so ziemlich alles eine Rolle, vom verwendeten Schreibstil
(Mundart, lässig, kompetent, "Du" contra "Sie") bis hin zur Farbwahl.
- Die Verzeichnisstruktur erstellen
Dieser Punkt betrifft nur große Informationsangebote, die aus mehr
als - sagen wir - 20 Seiten bestehen. Hier sollte man sich über eine
sinnvolle Aufteilung der Dateien
Gedanken machen.
Miteinbeziehen muss man hier allerdings, dass jede weitere Unterstrukturierung
ein Mehr an Arbeit mit sich bringt. Jede zusätzliche Ebene bringt rein rechnerisch
eine Verdoppelung des Aufwandes mit sich.
- Information aufbereiten
Kein Mensch liest sich heutzutage wilde Zahlenkolonnen durch,
selbst wenn diese noch so amtlich und hochoffiziell beglaubigt sind.
Information muss den menschlichen Eigenarten angepasst werden.
So muss man z.B. zusammengehörige Informationsarten möglichst
zusammenlegen, man ist also gezwungen die Information in Kategorien
aufzuteilen. Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang so genannte
Index-Seiten, in denen man eine Übersicht erhält, was man zu erwarten hat.
Üblicherweise verwendet man dabei die Vorgaben aus den Prospekten und
Informationen, die man aus obiger Recherche erhalten hat, aber es gibt
Ausnahmen, in denen man diese Vorgaben nur schlecht auf das WWW umsetzen
kann.
Welche Informationen wohin platziert werden, fängt an bei der
Wahl der Informationsmenge, die man auf einer
Seite darstellt, geht über die logische Gliederung bis zum
ausgearbeiteten HTML-Code (und eine ganze Reihe weiterer Dinge).
Bilder sollten den Informationen zusätzliche Tiefe geben - nicht Breite.
Vermeiden Sie animierte GIF-Bilder, außer wenn Sie von der
Information ablenken wollen. :-)
- Die Seiten erstellen
Wenn Sie alles vorher erledigt haben, und sich mit HTML etwas auskennen, dann
ist dieser Teil eigentlich die Hälfte der Miete.
Falls Sie kein HTML können: Es gibt inzwischen Bergeweise
Literatur und Information über HTML.
Lernen müssen Sie es selbst. Und am einfachsten lernt man HTML,
indem man es einfach ausprobiert.
Allerdings gibt es inzwischen eine Menge Tools und Werkzeuge,
die bei der Erstellung der Seiten eine große Erleichterung
darstellen.
- Die Seiten testen
Man kann in gewisser Weise das Schreiben von HTML-Seiten dem
Programmieren gleichsetzen. Deswegen müssen Sie Ihre Seiten
testen.
Hierzu gibt es z.B. Werkzeuge, die eine gewisse syntaktische Fehlerfreiheit
garantieren.
Sie sollten auch auf möglichst vielen Rechnerplattformen und Betriebssystemen
mit möglichst unterschiedlichen Browsern testen.
Lassen Sie möglichst von unbeteiligten Personen testen. Fragen Sie sie, was
man besser machen könnte, welche Informationen noch fehlen und lassen Sie
auf Rechtschreibfehler korrigieren.
Unterschätzen Sie diesen Punkt nicht!
- Regelmäßig neue Informationen
Das WWW lebt von der Aktualität der Information. Es gibt heutzutage
wenige Bereiche in einer Organisation, die sich jahrelang nicht ändern.
Von da her müssen Sie schon bei der Erstellung der Seiten einplanen,
dass Sie die Informationen möglichst einfach und rasch ändern können,
also den Änderungsaufwand minimieren.
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