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FAQ

Welche Vorteile bringt DSL gegenüber einem analogen Internetzugang?

  • Viel schnellerer Seitenaufbau beim Surfen

  • Kurze Downloadzeiten

  • Absolute Sicherheit gegen teure Einwahlnummern

  • Kein Belegen der Telefonleitung während der Verbindung mit dem Internet

Beachten Sie bitte, für die Bereitstellung von DSL an Ihrem Telefonanschluß fällt je nach bestellter DSL-Geschwindigkeit eine monatliche Grundgebühr von 17-25 € an. Diese Kosten lohnen sich nur, wenn Sie die vorgestellten Vorteile genießen wollen und das Internet nicht nur sporadisch nutzen. Wenn Sie planen von Modem- oder ISDN-Zugang zu dem sehr viel schnelleren DSL-Zugang zu wechseln, finden Sie hier Informationen, die Ihnen dabei helfen sollen die für Sie richtige Entscheidung zu treffen.

Es gibt auch Komplettangebote, welche DSL und Telefon - beide inklusive Grundgebühr und Flatrate - zum Teil auch ohne Festnetzanschluss bereit stellen. Dabei kann bei verschiedenen Anbietern per zubuchbarer Option die Telefonflatrate auch auf Auslandsziele ausgedehnt werden. Die meisten Anbieter stellen eine sogenannte Internettelefonie über die DSL-Leitung zur Verfügung, bei welcher es im Gegensatz zum Festnetz teilweise zu störenden Verzögerungen beim Gesprächsaufbau kommt. In unserem Raum wird zur Zeit DSL und Flatrate-Telefonie über das Festnetz (ohne Verzögerung) nur von Telekom und M-Net angeboten. Als Alternative zu DSL ist bei vorhandenem Kabelanschluss auch High-Speed Internet und Telefonie von Kabel Deutschland möglich. Aber bitte informieren Sie sich selbst!

Zunächst die Klärung einiger verwendeter Begriffe:

DSL steht für Digital Subscriber Line und meint digitaler Zugang zum Internet. Der entscheidende Unterschied zur analogen Verbindung per Modem oder ISDN über die Telefonleitung: DSL verwendet zur Übertragung ein wesentlich höher frequentes digitales Signal als die Telefonfrequenzen, wird über die gleichen Kupferleitungen wie das Telefongespräch übertragen, erfordert aber keine Einwahl zum Vermittlungsamt sondern ist wie eine Standleitung ständig mit dem Amt verbunden. Deshalb wird durch DSL auch keine Leitung belegt und Sie können während des Surfens über dieselbe Leitung Telefon/Fax-Verkehr betreiben.

Splitter. Zur Vermeidung von Störungen beim Telefonieren muss das DSL-Signal von den Telefonfrequenzen getrennt werden. Dazu dient der Splitter, welcher die DSL-Frequenz abzweigt und der DSL-Hardware wie DSL-Modem, DSL-Router, WLAN-Router, externer DSL-USB-Box oder DSL-Karte im PC zuführt.

Router. Ein Router erlaubt mehreren Rechnern in einem Netzwerkverbund gleichzeitig dieselbe Internetverbindung zu verwenden. Fordert ein Rechner im Verbund Daten vom Internet an stellt der Router, wenn gegenwärtig keine Verbindung mit dem Internet besteht diese automatisch her. 

ADSL heißt Asymmetric Digital Subscriber Line, was ausdrücken will, dass der Datenverkehr asymmetrisch abläuft. In Richtung vom Internet zum Rechner grob zehnmal so schnell wie vom Rechner zum Internet. Dies ist auch die üblicherweise verwendete DSL-Variante. Symmetrische - also gleich schnelle Verbindungen in beiden Richtungen sind technisch aufwändiger, teurer und damit professionellen Anwendungen vorbehalten.

Downstream ist Datenverkehr vom Internet zum Rechner, Upstream vom Rechner zum Internet. Der Datenverkehr wird in Kilobit/Sekunde angegeben, geteilt durch acht ergibt das dann Kilobyte/Sekunde und damit den Wert der pro Sekunde übertragbaren Zeichen. Diese theoretischen Werte werden in der Praxis nicht ganz erreicht.

DSL 1000 = 1024 kbit/s
Downstream/Upstream
in Zeichen je Sekunde
DSL 2000 = 2048 kbit/s
Downstream/Upstream
in Zeichen je Sekunde
DSL 6000 = 6144 kbit/s
Downstream/Upstream
in Zeichen je Sekunde
DSL 16000 = 16384 kb/s
Downstream/Upstream
in Zeichen je Sekunde
128.000/16.000 256.000/32.000 640.000/96.000 2048.000/256.000

 

Vergleich der Downloadzeit

Vorausgesetzt, die Gegenstelle ist entsprechend leistungsfähig und nicht temporär überlastet, erreichen Sie folgende Downloadzeit, zum Beispiel beim Herunterladen einer 4 MB großen MP3 Musikdatei.

Modem 56 K

9:44 Minuten

ISDN

8:32 Minuten

DSL 2000

0:16 Minuten

 

Anschlussschema

Kosten

Die Kosten für das Surfvergnügen mit DSL setzen sich zusammen aus einmaligen Kosten für die Anschaffung und Einrichtung, sowie aus laufenden Kosten für die Bereitstellung des DSL-Anschlusses und den je nach Vertragsart anfallenden verbrauchsabhängigen Verbindungskosten mit dem Internet. Für die Internetverbindung fallen keine zusätzlichen Telefonkosten an. Informieren Sie sich bitte unbedingt über immer wieder neu aufgelegte Werbeangebote speziell für DSL-Neueinsteiger. Aber auch für DSL-Wechsler gibt es Angebote, die auf Erstattung von bis zu 100 € (anstelle der DSL-Einrichtungsgebühr) hinauslaufen.

Einmalige Kosten

Art

Preis

Bemerkung

Einrichtung des DSL-Anschlusses je nach Werbeangebot

0-100 €

 

Splitter

0 €

 

DSL-Modem

0-30 €

 

Router

0-80 €

 

Laufende feste monatliche Kosten

Grundgebühr DSL 1000

17 €

 

Grundgebühr DSL 2000

20 €

 

Grundgebühr DSL 3000

25 €

 

Nutzungskosten

Ohne Vertrag - Call by Call, zeitabhängig je Minute oder je Megabyte Transfervolumen

1,2 ct

interessant für Wenignutzer

Volumentarif Freivolumen 1 Gigabyte/mon 0 € darüber hinaus 1,3 ct/Megabyte

0 €
1,3 ct

Empfehlung bei moderatem Surfen

Volumentarif Freivolumen 2 Gigabyte/mon 5 € darüber hinaus 1 ct/Megabyte 

5 €
1,0 ct

Empfehlung bei intensiverer Nutzung

Zeittarif 20 h/mon frei 4 € darüber hinaus 1,2 ct/min

4 €
1,2 ct

Gut bei intensiver Nutzung innerhalb der 20 Freistunden

Volle Flatrate ohne Volumen und Zeitbegrenzung, geschwindigkeitsabhängig

16-30 €

interessant für Dauernutzer

Kombi-Flatrate variabler Preis je nach Nutzung

15-36 €

 

Beachten Sie bitte: Tarife, die nicht auf Call by Call Basis abgerechnet werden können unterschiedliche Vertragslaufzeiten haben, die bei einem Tarif- oder Anbieterwechsel zu beachten sind.

Empfehlungen für Einsteiger

  • Lassen Sie sich durch noch so schön gefärbte Werbung zu keiner höheren DSL Geschwindigkeit überreden als sie brauchen. 3 oder 5 € pro Monat mehr als nötig zu bezahlen ist nicht wirtschaftlich. Für die meisten Anwender ist DSL 1000 völlig ausreichend, auch wenn diese Leistung mit "geeignet für gelegentliche Internetnutzer" beschrieben wird um Sie zum Abschluss von DSL 2000 oder DSL 3000 zu überreden.

  • Gelegentlich wird versucht mit einem günstigeren Hardwareangebot, das nur in Verbindung mit einem DSL 2000 oder DSL 3000 Tarif zu haben ist, Sie vom Abschluss eines DSL 1000 Tarifes wegzulocken. Der scheinbare Preisvorteil ist oft in schon weniger als einem Jahr aufgebraucht. Ab dann kommt Sie das Surfen teurer als nötig zu stehen.

  • Sie wissen nicht genau wie lange oder häufig und mit wieviel Datentransfer Sie sich im Internet aufhalten werden? Starten Sie mit einem Volumentarif mit 1GByte zu 0 € oder mit 2GByte zu 5 €, lassen Sie sich bei Überschreiten der Volumengrenze per E-Mail benachrichtigen und passen dann den Tarif Ihren Gewohnheiten entsprechend an.

  • Mit 1GByte Datentransfer je Monat können Sie etwa 80.000 Internetseiten aufrufen und Ihre Mails senden und empfangen. Nutzen Sie datenintensive Anwendungen wie Internetradio, Videostreaming, Internettelefonie und Musikdownload, kommt schnell ein mehrfaches an Datentransfer zustande und Sie müssen einen diesem Verhalten angepassten Tarif wählen.

Brandaktuelle Informationen zu Onlinekosten finden Sie immer unter http://www.onlinekosten.de/

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